KI verantworten, Führungskompetenz für den betrieblichen Einsatz

KI ist da. Jetzt braucht es Menschen, die sie führen.

Den Rahmen setzen, statt der Entwicklung hinterherzulaufen.

In vielen Unternehmen arbeiten Beschäftigte längst mit KI-Anwendungen. Oft ist noch offen, welche Daten eingegeben werden dürfen, wer Ergebnisse prüft und wie mit Fehlern umgegangen wird.

Gleichzeitig verschiebt Automatisierung Aufgaben und Belastungen in den Teams. Viele Beschäftigte fragen sich, welche Rolle sie künftig noch spielen.

Unsere Weiterbildung bereitet Sie darauf vor, den Einsatz von KI in Ihrem Verantwortungsbereich zu beurteilen, verbindlich zu regeln und Ihr Team gut durch die Veränderung zu führen.

Sie ist kein Programmierkurs und keine Produktschulung. Technisches Vorwissen zu KI brauchen Sie nicht.

Warum diese Rolle so gefragt ist.

Führung, aber mit klarem Rahmen.

Gesucht sind keine weiteren Spezialisten.

Unternehmen brauchen Fach- und Führungskräfte, die den Einsatz von KI einordnen, verbindlich regeln und Menschen mitnehmen. Diese Rolle ist branchenübergreifend gefragt, in Industrie, Verwaltung, Gesundheitswesen, Handel und Dienstleistung.

Betriebe, die KI einsetzen, müssen zudem die KI-Kompetenz ihrer Beschäftigten sicherstellen und belegen können. Wer Planung, Umsetzung und Nachweis begleiten kann, bringt genau das mit, was gebraucht wird.

In der Weiterbildung entsteht außerdem ein Arbeitsergebnis für einen konkreten Betrieb, das Sie im Bewerbungsgespräch vorlegen können.

Für wen ist die
Weiterbildung wie gemacht.

Für alle, die Verantwortung übernehmen wollen

Menschen mit Hochschulabschluss, die in ihrem Feld auf einen veränderten Arbeitsmarkt treffen.

Führungs-, Projekt- und Teamverantwortliche, die sich beruflich neu ausrichten.

Fachkräfte aus Personal, Organisation, Qualitätsmanagement oder Compliance, die das Thema KI in ihre Prozesse holen möchten.

Rückkehrende nach einer längeren Unterbrechung, etwa nach Elternzeit oder Pflege.

Beschäftigte, deren Arbeitgeber die Qualifizierung unterstützt.

Zugangsvoraussetzungen:
Was Sie mitbringen

Akademischer Abschluss oder Berufserfahrung mit Verantwortung

Sie bringen ein Studium oder Erfahrung in Führung, Projekten oder Teamleitung mit. Ihre Erfahrungen sind die Grundlage für die Arbeit in der Gruppe.

Kein technisches Vorwissen zu KI

Sie müssen weder programmieren können noch KI-Anwendungen kennen. Entscheidend ist Ihr Blick auf Menschen, Abläufe und Verantwortung im Betrieb.

Deutschkenntnisse auf dem Niveau C1

Sie arbeiten mit Rechts- und Fachtexten, entwickeln eigene Arbeitsergebnisse und diskutieren differenziert. Ein Zertifikat ist nicht zwingend. Ein deutschsprachiger Abschluss oder mehrjährige Berufserfahrung in deutscher Sprache genügt ebenfalls.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Herstellerneutral: Sie lernen, KI-Anwendungen nach klaren Kriterien selbst zu beurteilen
  • Direkt anwendbar: Sie übertragen jedes Thema auf einen konkreten Betrieb und entwickeln Lösungen, die sich in der Praxis umsetzen lassen.
  • Sichtbares Ergebnis: Ihr Arbeitspaket dient im Bewerbungsgespräch als Arbeitsprobe.
  • Flexibler Einstieg: alle vier bis fünf Wochen zu Beginn eines Blocks.
  • Förderung bis zu 100%: mit einem Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters.

Ein praxisnahes und ergebnis­orientiertes Lernkonzept

Fachliche Inputs wechseln sich mit Fallarbeit, Demonstrationen, Rollenspielen und kollegialer Beratung ab. In angeleiteten Übungsphasen übertragen Sie das Gelernte Schritt für Schritt auf einen konkreten Betrieb: von der Bestandsaufnahme über Regeln und Abläufe bis zur Qualifizierung und Begleitung des Teams.

Aufbau und Inhalte

Die Weiterbildung besteht aus zwei Blöcken, die nicht aufeinander aufbauen. Sie können deshalb mit jedem der beiden Blöcke beginnen und durchlaufen den anderen im Anschluss. Beide Wege führen zu denselben Inhalten und Abschlüssen.

Block A – Werkzeuge und Regeln (5 Wochen)

  • Was KI im Betrieb leistet und woran sie scheitert
  • Kategorien heutiger KI-Anwendungen und Kriterien zur Bewertung
  • Reifegrad von Technologie und Organisation einschätzen
  • Anwendungsfälle erkennen und die eigene Rolle klären
  • KI-Verordnung, Datenschutz und Urheberrecht

  • Mitbestimmung und Haftung

  • Grenzen der Delegation an Systeme

  • Verzeichnis der eingesetzten Systeme und Regelungsbedarf

  • Verbindliche Regeln für den KI-Einsatz

  • Freigabe- und Prüfprozesse, Dokumentation

  • Anwendungsfälle nach Aufwand und Nutzen bewerten

  • Beschaffung, Anbieterabhängigkeit und Ausstiegsszenarien

  • Arbeitsergebnisse präsentieren und vertreten

Block B – Führung und Veränderung (4 Wochen)

  • KI-Kompetenz im Team einschätzen und Lücken erkennen

  • Zielgruppengerechter Qualifizierungsplan

  • Gespräche über Veränderung, Verunsicherung und Statusfragen

  • Widerstand begleiten

  • Kommunikation einer Einführung und Einführungsfahrplan

  • Wie Automatisierung Belastungen im Team verschiebt

  • Fürsorgepflicht und Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

  • Erreichbarkeit und Arbeitsrhythmus bewusst gestalten

  • Arbeitsergebnisse präsentieren und vertreten

Starttermin und Dauer

Nächster Kursstart: 09. November 2026

Der Kurs dauert 9 Wochen in Teilzeit, Montag bis Freitag von 08:30 bis 13:00 Uhr. Er wird als geförderte Weiterbildung angeboten, das heißt, er kann durch die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter bis zu 100% gefördert werden.

Sie möchten an der Weiterbildung teilnehmen?

Sprechen Sie mit Ihrer Vermittlungsfachkraft über einen Bildungsgutschein und schicken Sie uns eine E-Mail an [email protected].

Sie haben noch Fragen? Rufen Sie uns an unter 089 54 88 45 86 0, wir beraten Sie gern im kostenlosen Vorgespräch.

Häufig gestellte Fragen

Nein. Alles, was Sie über KI-Anwendungen wissen müssen, lernen Sie in der Weiterbildung.

Nein. Wir stellen Anwendungen herstellerneutral vor und vermitteln Kriterien, mit denen Sie Werkzeuge selbst beurteilen können.

Ja, zu Beginn jedes Blocks, also alle vier bis fünf Wochen. Den zweiten Block durchlaufen Sie im Anschluss.

Ja. Über die Weiterbildungsförderung für Beschäftigte kann auch eine Teilnahme während eines bestehenden Arbeitsverhältnisses gefördert werden. Sprechen Sie dazu mit dem Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit.

Ja. Mit einem Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters kann die Weiterbildung bis zu 100 % gefördert werden.

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