Burnout Selbsttest für Erwachsene – kostenlos und anonym

Dauerhafte Erschöpfung, das Gefühl innerer Leere trotz genug Schlaf, wachsende Distanz zur eigenen Arbeit – wenn diese Zeichen über Monate zunehmen, kann ein Burnout dahinterstecken. Der kostenlose Selbsttest von Petschwork Consulting gibt Ihnen eine erste Einschätzung, wie hoch Ihr Burnout-Risiko aktuell ist.
Der Test basiert auf anerkannten Screening-Fragen, dauert etwa fünf Minuten und ist anonym. Ihr Ergebnis erhalten Sie sofort. Er ersetzt keine professionelle Abklärung – aber er hilft Ihnen zu entscheiden, ob eine Fachberatung in München sinnvoll wäre.

Was ist Burnout genau?

Burnout wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der ICD-11 als arbeitsbedingtes Syndrom klassifiziert – nicht als eigenständige psychische Erkrankung. Konkret beschreibt Burnout drei Dimensionen:

  • Emotionale Erschöpfung – das Gefühl, körperlich und seelisch ausgelaugt zu sein.

  • Innere Distanzierung – wachsender Zynismus, mentales Abschalten von der Arbeit.

  • Reduzierte Leistungsfähigkeit – das Gefühl, weniger zu schaffen und weniger wirksam zu sein.

Weil Burnout nicht formal als Krankheit klassifiziert ist, sprechen Fachleute in der Regel von einer Burnout-Abklärung oder Erschöpfungs-Diagnostik – nicht von einer „Burnout-Diagnose“ im engeren Sinne.

Für wen ist dieser Selbsttest geeignet?

  • Berufstätige, die über längere Zeit hoher Belastung ausgesetzt sind

  • Führungskräfte, Selbstständige und Menschen in helfenden Berufen

  • Personen, die Distanz zu ihrer Arbeit spüren, obwohl sie ihren Job früher gerne gemacht haben

  • Betroffene, die vor einer beruflichen Neuorientierung eine strukturierte Standortbestimmung suchen

*Achtung: Dieser Selbsttest gibt eine Indikation und ersetzt nicht die ausführliche professionelle Diagnostik.

Was Ihr Ergebnis bedeutet

Ihr Ergebnis gibt einen Hinweis auf Ihr aktuelles Burnout-Risiko. Drei Dinge sollten Sie bei der Interpretation beachten:

  • Ein hohes Risiko bedeutet, dass Ihre Belastung deutlich über dem üblichen Maß liegt. Bitte handeln Sie zeitnah – ein manifestes Burnout ist mit erheblichen gesundheitlichen Folgen verbunden.

  • Ein mittleres Risiko weist auf beginnende Erschöpfungssymptome hin. Präventive Maßnahmen – etwa Belastungsanalyse, Grenzen setzen, berufliche Neuausrichtung – können ein Fortschreiten verhindern.

  • Ein niedriges Risiko bedeutet, dass Sie aktuell mit den Anforderungen Ihres Alltags gut zurechtkommen. Auch dann lohnt es sich, regelmäßig auf Warnzeichen zu achten und für Ausgleich zu sorgen.

Wichtig: Burnout-Symptome überlappen mit Symptomen einer Depression. Weil Depressionen andere Behandlungsansätze erfordern, ist eine differenzialdiagnostische Abklärung durch Fachleute wichtig. Nicht jede Erschöpfung ist ein Burnout – und nicht jedes Burnout bleibt eines.

Ihre nächsten Schritte

Wenn Ihr Ergebnis auf ein erhöhtes Burnout-Risiko hindeutet, empfehlen wir eine professionelle Abklärung. Bei Petschwork Consulting in München stehen Ihnen drei Zugänge offen:

  • Quickcheck (50 Minuten): Erste fachliche Einschätzung Ihrer Situation mit konkreten Handlungsempfehlungen.

  • Burnout-Abklärung: Vollständige psychologische Abklärung mit standardisierten Testverfahren und differenzialdiagnostischer Betrachtung (Abgrenzung zu Depression und Angststörung).

  • Berufliche Passung: Für Menschen, die nach einer Erschöpfungsphase eine berufliche Neuorientierung erwägen und ihre Belastungsgrenzen neu justieren möchten.

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Datenschutz

Der Selbsttest ist anonym. Wir speichern keine personenbezogenen Antworten, und für die Nutzung müssen Sie sich nicht registrieren. Es entstehen keine Kosten. Ihre Antworten dienen ausschließlich der Berechnung Ihres persönlichen Ergebnisses.

Wissenschaftliche Grundlage

Der Selbsttest orientiert sich an anerkannten Screening-Instrumenten für arbeitsbedingte Erschöpfung, wie sie in der klinischen Praxis und der Arbeitspsychologie eingesetzt werden. Burnout ist in der ICD-11 (QD85) als arbeitsbedingtes Syndrom klassifiziert.

Wichtiger Hinweis: Ein Screening-Test ist kein Diagnose-Werkzeug. Nur eine ausführliche Anamnese und differenzialdiagnostische Abklärung durch qualifizierte Fachkräfte kann Burnout zuverlässig einschätzen und von anderen Erkrankungen wie Depression, Angststörung oder körperlichen Ursachen (z. B. Schilddrüsen- oder Eisenmangel) abgrenzen.

Häufig gestellte Fragen zum Burnout-Selbsttest

Burnout ist in der ICD-11 als arbeitsbedingtes Syndrom (QD85) klassifiziert, nicht als eigenständige psychische Erkrankung. In Deutschland ist Burnout keine eigenständige Diagnose – Ärzt*innen kodieren häufig zusätzlich eine Anpassungsstörung (F43.2) oder eine depressive Episode (F32), wenn die Symptome dies rechtfertigen.

Burnout ist eng an die Arbeitssituation gebunden und bessert sich typischerweise, wenn die berufliche Belastung sinkt. Eine Depression betrifft dagegen alle Lebensbereiche und bleibt auch ohne Arbeitsstress bestehen. Beide können sich überlappen – die differenzialdiagnostische Abklärung ist deshalb besonders wichtig.

Ja – wenn die auslösenden Belastungen erkannt und verändert werden. Wichtig sind eine ehrliche Standortbestimmung, klare Grenzen, ggf. eine berufliche Neuausrichtung und in vielen Fällen therapeutische Unterstützung. Je früher gehandelt wird, desto besser sind die Aussichten.

Wir empfehlen ein persönliches Gespräch – am einfachsten über unseren Quickcheck (50 Minuten) oder ein kostenloses Beratungsgespräch. Dort besprechen wir Ihr Ergebnis gemeinsam und klären die passenden nächsten Schritte – von der Abklärung bis zur beruflichen Neuorientierung.